Gedanken zu Qi und Gong

Qi und Gong

Den Begriff „Qi“ kennt man in jeder Kultur – bei den Indern ist es „Prana“, bei den Japanern „Ki“, „Orgon“ bei Wilhelm Reich und in der Bibel, 1. Buch Moses, Kapitel 2, Vers 7 heißt es: Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den „Odem“ des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Qi ist die universelle Lebensenergie, die uns antreibt. Es gibt zwei wesentliche Formen von Qi, das vorgeburtliche und das selbst erworbene.

Das vorgeburtliche Qi (Jing) wurde uns von unseren Eltern vererbt und somit haben wir keinen Einfluss darauf. Es gibt Menschen mit viel und kräftigem Jing, während andere wenig oder schwaches Jing mitbekommen haben und dadurch auch mehr mit Krankheit zu kämpfen haben.

qigong mit schaf

Es ist aber nicht so wesentlich, ob das geerbte Qi stark oder schwach ist, durch das selbst erworbene kann man jederzeit selbst die eigene Gesundheit positiv beeinflussen.

Einerseits durch unseren Lebensstil – Ernährung, Schlaf, Stress, …-, aber auch durch das Praktizieren von Qi Gong.

Es ist klar, dass Qi ein wichtiger Teil unseres Lebens ist, aber auch Gong darf nicht vergessen werden. Gong bedeutet Arbeit, Übung, Anstrengung, Disziplin.

Qi Gong sinnvoll einsetzen bedeutet regelmäßiges Üben. Es kann uns jemand eine Qi Gong Form lehren, aber damit wir etwas davon haben, dürfen wir selbst regelmäßig praktizieren.

Wie erreicht ein Sportler die erste Liga?  Üben, üben, üben…
Wie unterstützt Qi Gong unsere Gesundheit?  Üben, üben, üben…

Wie intensiv soll man nun Qi Gong praktizieren? Es hängt davon ab, welches Niveau man erreichen will. Je mehr man erreichen will, desto mehr darf man sich anstrengen.

Viele Menschen finden zu Qi Gong, sobald sie gesundheitliche Probleme haben. Und natürlich wird das regelmäßige Üben dazu führen, dass sich die gesundheitliche Situation verbessert.

Viel klüger wäre es allerdings, Qi Gong als Vorsorge zu praktizieren. Warum erst krank werden? Oder sich mit Kreuzschmerzen quälen oder in der Früh verspannt aufstehen. „Mens sana in corpore sano“ sagte schon der römische Dichter Juvenal, wenn auch in einem anderen Zusammenhang.

Man wird krank, wenn man sein Gleichgewicht verloren hat. Durch regelmäßiges Üben bleibt nicht nur der Körper fit und beweglich, der Mensch als gesamtes bleibt in seiner Mitte und dadurch gesund.

Also heißt es üben, üben, üben und nochmal üben. 😊

qigong mit pferd

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.